Presse überregional

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13.07.2015, 18:53 Uhr | KP/Büro Karl Schiewerling
Sommertour 2015 - MdB Karl Schiewerling (CDU) zu Gast in: Nordkirchen
Altenhilfezentrum kooperiert mit Gesamtschule - "Mindestlohn" Thema bei Autolackiererei Wacker

Auf seiner Sommertour hat Karl Schiewerling gemeinsam mit dem CDU-Ortsverband Unternehmen in Nordkirchen besucht. Interessiert haben ihn dabei v.a. die wirtschaftlichen Entwicklungen der Firmen und die Potentiale der Beschäftigten in der Region. Bei der Wacker GmbH unterhielt sich Schiewerling mit Geschäftsführer Andreas Wacker über die Einführung und Auswirkungen des Mindestlohns.

MdB Karl Schiewerling (re.) im Gespräch mit Bewohnerinnen des Altehilfezentrums Nordkirchen - Bildquelle: Büro MdB Karl Schiewerling

"Schüler können bei uns seit der Einführung nur noch arbeiten, bis sie 18 Jahre alt sind. Danach müssten wir den Mindestlohn von 8,50 Euro auch für die Schüler zahlen. Das können wir auf Dauer nicht leisten“, erklärt Wacker. „Es wäre besser, wenn die Altersgrenze höher liegen würde", so Wacker weiter. Schiewerling zeigte Verständnis: „Die Altersgrenze war immer ein Diskussionspunkt. Ich hätte mir auch vorstellen können, sie im Interesse der Schüler noch höher anzusetzen.“
Wacker beschäftigt in seiner Autolackiererei zurzeit einen Meister, fünf Gesellen, zwei Bürokräfte und drei Auszubildende. Eine von ihnen ist Nadine Kotz, die ihre Ausbildung jetzt als Klassenbeste abgeschlossen hat und sich über eine anschließende Festanstellung bei Wacker freuen darf.

Im Altenhilfezentrum St. Mauritius Nordkirchen sprach Schiewerling mit den Geschäftsführern Martina und Ludger Kappenberg über den Fachkräftemangel im Pflegeberuf. „Wenn Urlaubszeit ist oder Ferien anstehen, dann müssen wir auf Leihkräfte von Zeitarbeitsfirmen zurückgreifen,“ macht Martina Kappenberg die Situation deutlich. „Es ist schwierig für uns Nachwuchs zu rekrutieren“, so Kappenberg weiter.
Um so mehr freut sie sich über die Zusammenarbeit mit der Gesamtschule, die sich direkt neben dem Altenhilfezentrum befindet. Drei Klassen haben ihre Unterrichtsräume sogar im Gebäude des Altenheims. „Die Schüler kümmern sich ganz liebevoll um unsere Bewohner und sind sehr hilfsbereit. Durch die vielen gemeinsamen Projekte ist da teilweise schon eine richtige Bindung entstanden,“ zeigt sich Martina Kappenberg zufrieden über die Kooperation mit der Schule. Sie hofft, dass sich dadurch auch einige Schüler für den Pflegeberuf begeistern lassen.
Schiewerling gibt sie noch einen Denkanstoß für seine Arbeit in Berlin mit: „Hebammen oder Menschen aus anderen Pflegeberufen sollten die Möglichkeit haben, schnell und unbürokratisch auf die Altenpflege umzusatteln.“ Bisher dürfen ausgebildete Hebammen oder Sanitäter nur als Hilfskräfte in der Altenpflege arbeiten. „Ich werde diesen Impuls auf jeden Fall mit nach Berlin nehmen und mit den Kollegen besprechen“, verspricht Schiewerling sich dem Thema anzunehmen.

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