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29.07.2019, 00:00 Uhr
Nordkirchen geht neue Wege in der Mobilität Pressemitteilung vom 16.07.2019
Nordkirchen geht neue Wege in der Mobilität Henrichmann zu Münster-Lünen: „Wir halten den Druck weiter hoch“
Nordkirchen. Neue Wege in der Mobilität schlägt Nordkirchen ein: Lastenfahrräder und Carsharing machen künftig den Zweitwagen verzichtbar, über Mobilitätsstationen mit hoher Aufenthaltsqualität werden die drei Ortsteile und der Bahnhof miteinander vernetzt.
Sogar zu den ersten Orten in Deutschland mit einem autonom fahrenden Bus – dem e.GO Mover – soll die Gemeinde gehören.
„Unser Konzept steht und fällt mit dem Ausbau der Bahnstrecke von Münster nach Lünen“, verdeutlichten Kämmerer Bernd Tönning und Wirtschaftsförderer Manuel Lachmann im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann.
Hier geht keine Idee verloren: Bernd Tönning (l.) und Manuel Lachmann (r.) stellten Marc Henrichmann (2.v.l.) und CDU-Gemeindeverbandschef Rainer Bolte den Digital Campus vor und erläuterten Ideen für die Mobilität der Zukunft. Foto: Büro Marc Henrichmann
Saubere und verlässliche Mobilität im ländlichen Raum, dafür setze er sich gemeinsam mit seinen CDU-Kollegen aus dem Münsterland in Berlin stark ein, versicherte Henrichmann. Die zugesagten ersten Erweiterungen der Trasse zwischen Münster und Lünen seien für ihn „ein wichtiger Schritt“. Das gelte vor allem vor dem Hintergrund der Prioritäten, die die Deutsche Bahn setze. Wirtschaftlich spiele die Strecke für den Konzern eine untergeordnete Bedeutung, weiß er aus Gesprächen in der Hauptstadt.
„Wir CDU-Abgeordnete aus der Region haben die Bahn deshalb beharrlich genervt, bis der Ausbau endlich in den erweiterten Bedarf eingestuft wurde. Und wir halten den Druck weiter hoch“, versprach er.

In Sachen Glasfaser ist Nordkirchen dagegen bereits exzellent angebunden. Auch das macht den Digital Campus so attraktiv, den Tönning und Lachmann dem CDU-Parlamentarier vorstellten. 28 Mitglieder eines eingetragenen Vereins knüpfen hier an einem Netzwerk aus Startups, etablierten Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Privatleuten. „Vor Jahren hätte noch niemand gedacht, dass sich ein Unternehmen in Nordkirchen mit der Blockchain-Technologie befasst“, resümierte Lachmann. „Gut, dass Gründer ohne viel Kapital hier eine niedrige Schwelle zum Geschäftseinstieg finden“, meinte Henrichmann. „Denn keine Idee darf verloren gehen.“ Gerade für eine moderne Landwirtschaft böten digitale Technologien enormes Potenzial
– Stichwort „Smart Farming“. Da trifft es sich gut, dass auch ein alt eingesessener Landtechnik-Experte die Zusammenarbeit mit den jungen Startups sucht.

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